Der Unabhängige Macher!

Den Herausforderungen im Schulkreis Zürichberg begegne ich sachlich und unabhängig. Mein integrierender Kommunikationsstil ermöglicht mir, Menschen offen und interessiert zu begegnen. Ich frage nach, verstehe die Anliegen, kann sie ordnen und ziehe die richtigen Schlüsse.

 

Überlegt handeln ist mein Credo. Als Elternratspräsident und Vater zweier schulpflichtiger Kinder im Zürichberg kenne ich den Schulbetrieb gut. Probleme packe ich gerne gemeinsam mit anderen an. Nur so entstehen gute Lösungen. Neuerungen wie die Umsetzung der Tagesschulen oder die Einführung des Lehrplans 21 spornen mich an.

 

Nur wer sich bewegt, kommt weiter!



Ein Jahr im Amt 

Ich bin glücklich, dass ich mir durch die vielen persönlichen Begegnungen in den Schulen und Betreuungseinrichtungen ein gutes Bild über die Stärken und Schwächen unseres Schulkreises machen konnte. Im ersten Jahr fokussierte ich mich auf die Bildung von vertrauensvollen Beziehungen zu unseren Leitungspersonen und die detaillierte Einarbeitung in die verschiedenen Aufgaben und Themen. 

 

Der Schwatz mit Schülerinnen und Schülern während eines gemeinsamen Essens am Mittagstisch, die Diskussionen mit Lehrpersonen an einer Schulkonferenz, die Sitzungen mit Betreuungsteams, die Gespräche mit Eltern und der Austausch mit den Schulleitungen – all dies hilft mir zusammen mit meinem Team, Bedürfnisse zu erkennen, die richtigen Weichen zu stellen, Entlastungen zu ermöglichen und pragmatische Lösungen zu finden. Stets im Mittelpunkt: Unsere Schülerinnen und Schüler und ihre Entfaltungsmöglichkeiten. 

 

Motivation von Lehrkräften und Betreuungspersonen als Stärke des Schulkreises 

Die Schulen im Schulkreis Zürichberg sind gut aufgestellt. An den einzelnen Standorten begegne ich stets motivierten Menschen, die mit viel Hingabe, grosser Professionalität und Kreativität täglich ihr Bestes für unsere Kinder und Jugendlichen geben. 

 

Die Aufgaben der Führungsverantwortlichen in den einzelnen Schulen sind vielseitig und anspruchsvoll. Die vom Gemeinderat bewilligten Sekretariatsstellen wurden alle besetzt. Die Schulleitungen werden so in administrativen Belangen entlastet und können die zurückgewonnene Zeit vermehrt für die Begleitung der Lehrpersonen einsetzen. In gut einem Jahr werden alle Schulen im Schulkreis über ein eigenes Schulleitungssekretariat verfügen. 

 

Mein Gegenüber ist mir sehr wichtig. Im ersten Amtsjahr setzte ich mich intensiv mit den Leitungspersonen und ihren Aufgaben auseinander. Auch wenn es noch viel zu tun gibt, aus den vielen Begegnungen sind Wertschätzung, Unterstützung und Vertrauen gewachsen. Ich freue mich sehr, mit unseren Schulleitenden ins neue Schuljahr zu starten. Die Kontinuität ist gewährleistet, die einzelnen Schulen leben ihre Kultur. 

 

Unterstützung 

Von der Erfahrung und dem Fachwissen der Mitarbeitenden im Sekretariat der Kreisschulbehörde profitiere ich täglich. Durch den intensiven Austausch konnte ich mir in kurzer Zeit einen sehr guten Überblick über den Schulkreis verschaffen, mich in meine Aufgaben einarbeiten, Zusammenhänge verstehen und Kompetenzen schärfen. Für die fortwährende Unterstützung bin ich sehr dankbar. 

 

Durch die neu gelebte "Open Door Policy" wird das Team im Sekretariat heute als Dienstleisterin für die Schulen wahrgenommen und rege kontaktiert. Beratungen finden statt, Lösungen werden gefunden. 

 

Unterstützung erhalte ich auch von den 24 Mitgliedern der Kreisschulbehörde (früher Schulpflege). Sie besuchen die einzelnen Klassen, zeigen grosses Engagement und bringen sich als Garanten einer wertschätzenden Aussensicht ein. Die Zusammenarbeit mit den Schulleitungen im Rahmen der Mitarbeiterbeurteilung ist etabliert. 

Starkes Schülerwachstum macht neue Schulräume notwendig 

Im laufenden Schuljahr besuchen gut 3'900 Kinder und Jugendliche eine Regelklasse der Volksschule im Schulkreis Zürichberg. Gegenüber dem Schuljahr 2008/09 entspricht dies einer Zunahme um rund 1'200 Kinder. Im gleichen Zeitraum hat die Anzahl Klassen auf der Primarstufe um 33 zugenommen.

 

Die Gesamtzahl von Schülerinnen und Schülern, die eine Regelklasse der Volksschule oder einen städtischen Kindergarten besuchen, wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Kein Wunder rücken immer wieder Fragen rund um den Schulraum in den Vordergrund und stellen uns vor stets neue Herausforderungen. Im Quartier Fluntern ist in den kommenden Jahren weiterhin mit einer angespannten Situation zu rechnen. Auf dem Areal gleich neben der Siriuswiese ist eine neue Schulanlage vorgesehen.

 

Vor deren Realisierung und zur Überbrückung wird auf der Schulanlage Bungertwies ein Schulpavillon erstellt, ein Schulpavillon auf der Anlage Heubeeribüel ist in Planung.

 

Das Quartier Hirslanden ist in den nächsten Jahren vom Bauvorhaben auf der Schulanlage Hofacker geprägt: 2018 wurde mit dem Ersatzneubau gestartet. Es wird erwartet, dass die Kinderzahlen in Witikon weiterhin steigen, so dass längerfristig 30 und mehr Klassen geführt werden müssen.

 

Kurzfristig wird nun ein zweistöckiger Schulpavillon auf dem Areal Langmatt erstellt, langfristig ist auf diesem Areal ein Erweiterungsbau geplant. Rekurse und Einsprachen verzögern leider immer wieder die fristgerechte Bereitstellung von dringend benötigtem Schulraum. 

Aussenstellen wie Kindergärten oder Betreuungsstätten liegen nicht immer ideal zum Wohnort der Kinder.

 

Gerade am Beispiel Witikon lässt sich das Dilemma aufzeigen. Die zehn Kindergärten bieten zwar genügend Platz für alle neueintretenden Kinder, doch sind sie asymmetrisch verteilt: Sechs befinden sich nördlich der Witikonerstrasse, nur vier südlich davon. Entsprechend unumgänglich ist für viele Kinder die Querung dieser bedeutenden Verkehrsachse.

 

Neuerungen aufs kommende Schuljahr 

Mit der Überführung in das Modell Tagesschule 2025 verliert die Schule Bungertwies den Charakter einer Wahlschule und erhält auf das neue Schuljahr hin ein eigenes Einzugsgebiet. Eine Erweiterung der Schule Bungertwies um zusätzliche Klassen und die angestrebte Entlastung der benachbarten Schulen Ilgen und Fluntern stellen eine bedeutende Änderung der organisatorischen Rahmenbedingungen dar. 

 

Nach den Sommerferien treten die Schulen Balgrist-Kartaus und Bungertwies in die Phase II des städtischen Pilotprojekts mit gebundenen Tagesschulen ein. Die Umsetzungskonzepte stehen und die letzten Vorbereitungen für einen guten Start laufen auf Hochtouren. 

Der Lehrplan 21 wird auf das neue Schuljahr hin nun auch auf der Sekundarstufe eingeführt. Die dazugehörende Beurteilungspraxis wird kontinuierlich in den kommenden Jahren aufgebaut.  

Erreichtes, Ziele für die kommenden Jahre 

Die Reorganisation des Sekretariats der Kreisschulbehörde (Schulverwaltung) ist abgeschlossen. Wir befinden uns nun in einer Konsolidierungsphase. Das teilweise neu gebildete Team benötigt noch Zeit, sich Know-How anzueignen und dies in die Praxis umzusetzen. Wir sind auf einem guten Weg, die Fachbereichsleitungen sind sehr gut aufgestellt. 

 

Die guten, vertrauensvollen und damit verbunden auch offenen Beziehungen zu den einzelnen Schul-und Betreuungsleitungen helfen mir, Überlastungen rechtzeitig zu erkennen und durch punktuelle Unterstützung rasch für Entlastung zu sorgen. Drei neue Sekretariatsstellen in den Schulen konnten erfolgreich besetzt werden. 

 

Das Geschäftsreglement wurde mit Zuweisung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen des Vizepräsidiums, der Geschäftsleitung und der Einzelressortverantwortlichen überarbeitet. Die Veränderungen greifen. 

 

Mit dem neuen Lehrplan 21 sind wir gut unterwegs. Zwei Weiterbildungstage (Q-Tage) wurden mit teilweise externen Referentinnen und Referenten durchgeführt und im Anschluss evaluiert. 

 

Gerne trete ich auf Einladung hin bei Veranstaltungen im Zürichberg auf. Es ist mir wichtig, die Menschen aus erster Hand über Erreichtes aber auch über Herausforderungen zu informieren. Ich bin überzeugt, dass der Dialog viel Positives bewirkt. 

 

Die Ziele für die kommenden Jahre sind die Implementierung von Prozessen und Abläufen zur niederschwelligen Unterstützung des integrativen Systems, ein erfolgreicher Start mit unseren Tagesschulen 2025 und die Verschlankung der Administration verbunden mit einer Prozessoptimierung zugunsten unserer Mitarbeitenden in den Schulen. Herausfordernd bleibt die Raumproblematik nicht nur im Schulkreis Zürichberg, sondern in der ganzen Stadt Zürich. 

 

Nun ist bereits mein erstes Amtsjahr vorbei. Die Vielfalt der Aufgaben spornt mich jeden Tag aufs Neue an. Ich schaue positiv in die Zukunft und freue mich, die Volksschule im Schulkreis Zürichberg zusammen mit allen Mitarbeitenden auch weiterhin zum Wohl unserer Kinder und Jugendlichen gestalten zu können. 



Kontinuität

Im Mittelpunkt steht das Kind 

 

Für unsere Kinder wollen wir Eltern nur das Beste. Sie sollen Halt und Sicherheit erhalten. Da wir die künftigen Herausforderungen unserer Kinder nicht kennen, setze ich mich heute für eine Schule ein, an der Schülerinnen und Schüler ihre Stärken ausleben und lernen können, mit ihren Schwächen umzugehen.

Dabei ist der gegenseitige Respekt aller Beteiligten ebenso wichtig wie die Unterrichtsqualität. Dafür stehe ich am Zürichberg ein. 

Vertrauen

Vertrauen durch Beziehung

 

Der Elternvorstand des Schulhauses Langmatt investiert viel Zeit in Beziehungsarbeit. Wir suchen den Dialog und laden Lehrerinnen und Lehrer zu unseren Vorträgen und Delegiertenversammlungen ein.

 

Wertvolle Gespräche finden statt und der Austausch wird spontan und das gegenseitige Verständnis wächst.

 

Vertrauen durch Beziehung ist eines meiner Lebensmottos. Ich bin überzeugt, dass durch gegenseitiges Vertrauen Schwierigkeiten früher erkannt, benannt und gelöst werden können. Menschen, die mich gut kennen, beschreiben mich als emphatischen, aufmerksamen, sprachgewandten und offenen Zuhörer. Konstruktive Kritik schätze ich.

Ich interessiere mich für Menschen, kommuniziere gerne und transparent und stehe für klare Meinungen und Strukturen ein. Auf Vertrauen setzend bin ich es gewohnt, Teams aller Art zu führen und zu begleiten.

 

Wer Menschen führen will, muss Menschen mögen!

 

Beziehung

Damit die Schulzeit für alle eine der schönsten Zeiten ist

 

Chancengerechtigkeit soll im Zürichberg für alle gelten. Die Kinder sollen mit verschiedenen Lernmethoden ihren Begabungen und Stärken nach gefördert werden. Durch das Zusammenwirken von Familie, Betreuung und Unterricht in den kommenden Tagesschulen werden die Kinder nach Fähigkeiten, Möglichkeiten und Neigungen gefördert. Alle finden in ihrer Verschiedenheit Platz, verbessern ihre Anschlussfähigkeiten und Bildungschancen.

 

Zusammen mit dem Lehrkörper möchte ich erreichen, dass Eltern ihre Kinder gerne bis zur Vollendung des 9. Schuljahres an die öffentliche Volksschule schicken. Denn durch sorgfältige Aufklärungsarbeit bezüglich des dualen Bildungssystems, getrennter Anforderungsstufen oder verschiedener Lernlandschaften, soll der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. Ein ebenso wichtiges Anliegen sind mir die Stufenübertritte an den Schnittstellen zum Gymnasium.

 

Ziel ist: Fördern ohne das Fordern zu vergessen!

 



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